Vorbereitung der Reise von der Elbequelle  in Spinderrüv Myn bis nach Cuxhaven

zunächst machte ich mir Gedanken, wie ich meinen Motorroller nach nach Tschechien transportieren konnte: eventuell auf dem Wasserwege in einem Flussdampfer oder per Spedition direkt dorthin?

Leider war dieses Unterfangen schwierig zu organisieren. Ich sah mir deshalb die Landkarte genau an und fand heraus das Görlitz ein guter Ausgangspunkt für meine Reise war. Außerdem gibt es in Bremen eine Spedition ( www.mototransporter.de ), die sich auf Motorrad Transporte innerhalb von Deutschland spezialisiert hat. Der Roller wird von zuhause abgeholt und wird an eine Adresse innerhalb von Deutschland zu einem Pauschalpreis transportiert.

Nun musste ich mich um eine Lieferadresse in Görlitz bemühen. Der Motoroller wird von der taiwanesischen Firma Kymko provoziert, die auch Motore für Honda baut, also suchte ich in Görlitz nach einer Vertretung von Honda.

Schnell fand ich die Firma ( www.Autohaus-Lust.de ) und nahm Kontakt mit der Geschäftsleitung diese Vertretung auf. Der Geschäftsführer Herr Dienst  war begeistert von meinem Vorhaben und erklärte sich bereit den Motorroller anzunehmen und sicher aufzubewahren bis ich dort erscheinen werde.

Damit war das erste logistische Problem löst. Ich hatte mich informiert, dass in Deutschland Fahrradwege mit Mofas, die nicht schneller als 25 km/h erreichen, befahren werden können. Das war unbedingt nötig um ein Plätzchen zu gelangen, die normalerweise nur Fahrradtouristen erreichen.

Ich informierte mich im Internet und stieß auf die Firma Racing Planet in Jena(  www.Racing-Planet.de ), die Ersatzteile und Zubehör für Motorräder und Motorroller liefert. Ich musste eine zertifizierten Reduziertsatz für meinen Motorroller kaufen. Der Enkel  meiner Cousine war fit im Frisieren von Motorrollern und allenfalls im Einbau eines Reduziersatzes.

Der TÜV in Guderhandviertel ( www.biehn-gutachten.de ) stellte eine Betriebs-erlaubnis als Mofa aus. Da ich aber in Tschechien normale Straßen nicht nur mit 25 km/h sondern mit der maximalen Geschwindigkeit eines Motorrollers befahren wollte, wurde die Reduzierung sofort wieder entfernt.

Später wurde bei der routinemäßigen Inspektion in Dresden diese Reduzierung wieder eingebaut, damit konnte ich wie geplant Fahrradwege als Mofa befahren.

 

 

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