Radebeul, Coswig, Meißen, Riesa 53 km (am 14.7.2014)

Am Sonntag war wenig Verkehr und ich hielt mich, als ich aus Dresden losfuhr, linkselbisch. In Meißen wechselte ich zur rechten Seite von der Quelle ausgesehen. Zu meiner Rechten waren die Weinberge, zur linken Seite floss die Elbe. Die rechte Elbe Seite zu nutzen, hatte den Vorteil, dass ich immer in der Sonne fahren konnte.

Der Weg war vorbildlich ausgebaut. Gelegentlich war der Weg gesperrt, ich war natürlich neugierig und wollte wissen, warum? Dann dann stellte ich bald den Grund fest: die Flut hatte den Fahrradweg unterspült. Mit dem  Motorroller war es unmöglich weiter zu kommen. Ich muss also umdrehen.

Ich überquerte in Riesa die Elbe über eine breite Brücke fahrend und fragte bei ersten Tankstelle nach einer Unterkunft. Die junge Dame hatte einen Bekannten. Diese Ferienwohnung war allerdings belegt.

Man beschrieb mir den Weg zu einem guten Bekannten zum Reiterhof Kurze in Zeithain bei Röderau (www.Reiterhof-kurze.de). Der Hof  bestand aus einem Anwesen von 50 ha, die aber nicht genügend Gewinne abwerfen, um davon zu leben. Die Familie spezialisierte sich auf Pferdezucht. Man kannte Turniere in ganz Deutschland, Pferdezüchter und Pferdeliebhaber u.a. auch im Alten Land und Umgebung.

Die Rezeption der Pension war nicht besetzt und ich suchte auf dem ganzen Hof nach einem Ansprechpartner für die Anmietung einer Ferienwohnung. Ich traf junge Mädchen, die dabei waren ihre Pferde zu pfiegen. Sie sagten mir, die ganze Familie sei bestimmt im "Stübchen". Ich machte mich auf dem Weg. In einem gemütlichen Holzhaus war eine Bar eingerichtet. Ich wurde sogleich zu einem Holsten Bier aus Hamburg eingeladen. Das also war das "Stübchen".

Am nächsten Tag fuhr ich nach Riesa. Dort steht ein riesiges Monument aus Gusseisen. Riesa ist bekannt durch seine Schwerindustrie im Bereich Gießerei.

Innerhalb der Stadt benutze ich Fahrradwege und wurde von der Polizei angehalten. Sie sollten wissen, warum ich Fahrradwege benutze. Ich konnte den jungen Beamten meine Zulassung zu einem Mofa vorzeigen. Sie waren zufrieden und wünschen mir eine gute Reise. 

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