Sprindlerüv Mlyn: Erkundung der Umgebung (am 25.06.2013)

Trotz des schlechten Wetters wollte ich den Weg zur Elbequelle (pramen Labe)herausfinden. Ich stellte allerdings fest, dass ich für eine Entfernung Luftlinie 5 km einen Umweg von ca. 45 km fahren musste und zwar über Vrchlabi und Jilemnice.

Ich gelangte ziemlich durchgefroren zur "Vrbatova bouda"-Hütte und wärmter mich auf mit heißen Tee und und einem Becherovka, einem Magenbitter aus Karlsbad, . Ich hatte den Parkplatz gefunden zu dem damals unser Bus (Ausflug mit dem ASTA der Ingenieurschule Hamburg ) gefahren war.

Von diesem Parkplatz fährt ein Pendelbus in Richtung Elbequelle. Ich kam ins Gespräch mit jungen Leuten aus der Ukraine, die auch dorthin wollten. Wir fuhren gemeinsam mit dem Bus zu einer weiteren Hütte.  Von hier aus geht es weiter zu Fuß (ca. 2 h)  bis zur Quelle.

Der Fahrer des Busses fuhr dorthin, gemeinsam stellen wir fest, dass ein Spaziergang im Nebel bei Regen in 1300 m  Höhe nicht gerade ein Vergnügen sei und wir  beschlossen wieder zurückzufahren zu unserem Ausgangspunkt (Parkplatz für Busse und PKWs).

Ich beschloss meinen Aufenthalt in Spindlermühle zu verlängern bis gutes Wetter in Sicht war, weil man mir sagte, dass im Gebirge sich das Wetter schnell ändern kann.
Ich musste noch zurück nach Spindermühle:  Der Wirt der Hütte verkaufte mir 3 l Benzin.  45 km  bei Regen und 8 °C konnte ich nur schaffen, wenn man sich gelegentlich in Gaststätten mit heißen getrennten aufwärmt.
 

Am Abend im Restaurant meiner Bleibe im Aquapark lernte ich Biker aus Chemnitz kennen. Sie fragten mich, ob ich bereit wäre mit Ihnen zur Schneekoppe zu fahren.

Sie hatten schwere Maschinen mit mehr als 140 PS und Spitze über 200 km/h und trotz meiner niedrigen Geschwindigkeit von nur 55 km/h fuhren wir zusammen nach einem Tag Pause am 27. Juni nach "Pec Pod Snezko", zur Schneekoppe, das ist bekanntlich der höchste Berg im Riesengebirge mit einer Höhe von 1603 m. 

 

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