Anreise nach Dresden, Weiterreise nach Hrenko                 (am 11. Juli 2013)

Über das Internet hatte ich bereits mein Ticket mit dem Bus für den Linienbus von Hamburg über Berlin nach Dresden reserviert bezahlt. Ich startete um 6:00 Uhr meine Reise von Grünendeich nach Hamburg. In der Eile sprang ich auf das falsche Schiff, das gerade abfahren wollte. Ich fuhr nach Teufelsbrück anstatt zu den Landungs-brücken und musste meine Reise zum Hamburger Hauptbahnhof umdisponieren. Um 6:58 Uhr war am ZOB und gab zuerst mein Gepäck ab und holte mir dann die bereitliegende Fahrkarte ab.

Um 13:45 Uhr kam ich Dresden am Hauptbahnhof an und nutze dort  Regionalzug nach Kleinschachtwitz. Mit dem Bus fuhr ich runter zur Personenfähre/Autofähre Kleinschachwitz / Pillnitz . Ich trank noch einen  Kaffee und holte meinen Roller aus der Fachwerkstatt für Kymco- Fahrzeuge ab. ( www.MotorrollerShop.de ).

Um ca. 15:00 Uhr war ich startklar für die Reise nach Tschechien nach Hrensko.  Das Elbsandsteingebirge hatte ich mir im ersten Teil meiner Reise noch nicht angesehen, das wurde ich jetzt mehr nachholen.

Ich werde per E-Mail in der Gaststätte "Zum trockenen Felsen" eine Übernachtung reserviert. Leider hatte man die E-Mails nicht abgerufen und ich musste bis ca. 21:30 Uhr auf eine freie Unterkunft in Hrensko warten.

Am nächsten Tag machte ich einen ausgedehnten Spaziergang hoch zum Prebischtor (pravcicka brana). Am am Nachmittag startete ich meine Reise zurück nach Dresden.

Pirma ist vom Elbe Hochwasser 2013 besonders stark betroffen. In allen Gebäuden liefen in Entfeuchtungsgeräte. Man merkte die Stimmung war gedämpft.

Bei der Pension "Zum knipser" ( www.zum-Knipser.de ) klappte meine E-Mail Reservierung. Der Großvater des Inhabers beschäftigt sie sich professionell mit der Foto-  und Filmtechnik. Im Restaurant sieht man Raritäten aus diesem Bereich.

Am nächsten Morgen musste ich wieder einmal umziehen und zwar in die benachbarte Pension Abendrot ( www.Pension-Abendrot.de ).

Die Gedächtniskapelle in der katholischen Hofkirche in Dresden dient dem Gedächtnis der Opfer des 13. Februar 1945 und aller ungerechten Gewalt.

In dieser Nacht wurde das Zentrum Dredens in zwei schrecklichen Luftangriffen völlig zerstört. Über 35.000 Menschen fanden in den Flammen den Tod auch die katholische Hofkirche wurde dabei weitgehends zerstört. Der Altar und Pieta bestehen aus Meißener Porzellan, die sich dem barocken Stil der Kirche anpassen.

An den Wänden der Gedächtniskapelle sind 53 Namen von Priestern verzeichnet, die in der Zeit der nationalsozialisten Diktatur zwischen 1933 und 1942 verfolgt und eingekerkert wurden.

Um ca. 15:00 Uhr setzt sich meine Reise nach Meißen, das ebenfalls vom Hochwasser ist stark geschädigt wurde, in Richtung Westen fort.

Top

Heinrich Ferienwohnungen Gerd Heinrich  | info@heinrich-fewo.de